Von Anita
Die Mail eines "Südostschweiz"-Redaktors mit der Anfrage, wie denn der diesjährige Sommer so gelaufen sei, hat mich gerade veranlasst, mal zusammenfassend nachzudenken...
Also: Mein Muttsee-Sommer 2020 in drei Worten: Corona, Camper, Greta.
Corona diktiert die Saison, beschert uns Herausforderungen, Einschränkungen, Aufwand und Tagesgäste in Scharen.
Negativ schlägt, wie nicht anders erwartet, die Reduktion der verfügbaren Übernachtungsplätze auf weniger als die Hälfte der normalen Belegung zu Buche.
Alles in allem dürfen wir mit diesem Hüttensommer aber sicher mehr als zufrieden sein. Und vor allem sind wir noch alle gesund :-)
Camper sehen wir diesen Sommer auf der Muttenalp so viele wie noch nie. Als gäbe es Pommes-Bude und Open-Air-Kino, reihen sich die Zelte manchmal täglich auf jeder noch so verfügbaren "Parzelle" bunt an bunt in die Abendsonne und ergeben ein hübsches Schattenspiel für uns Warmduscher in den behaglichen Gemäuern der Hütte.
Greta ist der neue Star! Steinbock, Staumauer und Insta-Fame Muttenkopf waren gestern. Unsere Muttsee-Füchsin stellt diesen Sommer alle und alles in den Schatten. Seit dem ersten Tag besucht sie uns täglich, schlendert um die Hütte, hockt sich hin und posiert entspannt für die Fotografen. Ganz klar, dass wir so einem treuen Gast einen Namen geben mussten. Dieser entstand zwar zufällig, erinnert aber nicht zu Unrecht an eine gewisse junge, taffe und ab und an etwas aufmüpfige Klimaschutzaktivistin aus Schweden.
Möge unsere Greta hier oben noch lange in einer intakten Umwelt leben!
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